Ein Wochenende im Zeichen der Eucharistie

Katholisches Jugendfestival im Chiemgau begeistert hunderte Jugendliche

 

Zum mittlerweile fünften Mal richtete die Jugend 2000 am vergangenen Wochenende das Prayerfestival im Chiemgau aus, zu dem sich weit über 250 Jugendliche trafen. Unter dem Motto „Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt“, wurde ein abwechslungsreiches Programm von Jugendlichen für Jugendliche organisiert. Nach Begrüßung durch die jungen Moderatoren begann am Freitagabend das Prayerfestival in der Turnhalle der Siegsdorfer Volksschule, die von zahlreichen freiwilligen Helfern in einen prächtigen Andachts- und Gebetsraum verwandelt wurde, mit einer Katechese von Pfarrer Guggemoos unter dem Leitmotiv „Der Herr ist mein Hirte nichts wird mir fehlen“.

Nach dem anschließenden Jugendgottesdienst wurde das Eucharistische Brot  in der Mitte der Halle auf einer Lichterpyramide ausgesetzt. Ein Lobpreis mit vielen fetzigen Liedern beendete das Programm, wobei die ganze Nacht über noch die Möglichkeit bestand, in Stille vor Jesus in der Monstranz zu verweilen und zu beten.Der Salzburger Religionslehrer Georg Mayr-Melnhof, Gründer der Loretto-Bewegung, fesselte die Jugendlichen am Samstag Vormittag mit zwei Katechesen über die Themen „Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt“ und „Glaube x Senfkorn = Berge versetzen“. Die jüngsten Teilnehmer konnten in der Kinderbetreuung spielen, basteln oder beim Kasperltheater zuschauen.

Am Nachmittag fand für sie mit Begleitung des Jugendpfarrers Daniel Lerch aus München eine kindgerechte Anbetungszeit statt, bei der alle begeistert mitfeierten. Nach einer Katechese von Pater Michael Luxbacher LC aus Kanada wurde den Jugendlichen Zeit und Gelegenheit geboten, im gegenseitigen Austausch das Erlebte zu diskutieren.Dem internationalen Rosenkranz, der in verschiedenen Sprachen gebetet wurde, folgte am Nachmittag die hl. Messe, zelebriert von Dekan Konrad Kronast aus Übersee und dem Regens des Münchner Priesterseminars Franz-Joseph Baur. Dieser feierte überdies den 16. Jahrestag seiner Priesterweihe und  lies es sich nicht nehmen, diese Freude mit den begeisterten Jungendlichen zu teilen.

Ein großer Abend der Barmherzigkeit mit Eucharistischem Einzelsegen beendete einen langen und gnadenreichen Tag. Zahlreiche Priester kümmerten sich das ganze Wochenende um die Fragen und Anliegen der Jugendlichen und waren auch voll ausgelastet mit dem Spenden des Bußsakramentes. Geschlafen wurde wie von den Weltjugendtagen gewohnt, mit Schlafsack und Isomatte in den Klassenzimmern.

Für die Teilnehmer fielen dank einem perfekt organisierten Küchenteam und vieler Spenden von zahlreichen heimischen Unternehmen bis auf freiwillige Spenden keine weiteren Kosten an.Auch der Sonntag Morgen begann mit Gebeten und Lobpreisliedern als Einstimmung auf den feierlichen Abschlussgottesdienst.

Zum Schluss erzählten noch einige Teilnehmer ihre persönlichen Erlebnisberichte und Eindrücke vom Prayerfestival. Mit einem gemeinsamen Mittagessen fand dann das Wochenende langsam sein Ende und die beeindruckten und bewegten Jugendlichen traten Ihre Heimreise an, mit der Gewissheit, dass die Kirche jung und schwungvoll ist!

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